13.06.2014 | Leute | Philip Häfner

Shanice Craft rüttelt am deutschen Diskus-Thron

Shanice Craft rüttelt am deutschen Diskus-Thron. Beim Diamond League-Meeting in Eugene (USA) landete die 21-Jährige mit 65,38 Metern erstmals vor Nadine Müller und der weiteren nationalen Konkurrenz. Den Coup wiederholte sie am Montag in Rehlingen (65,17 m). Veränderungen im Krafttraining, starke Nerven und eine größere Erfahrung im Ring lassen Craft vom EM-Ticket träumen. Am Wochenende steigt sie aber zunächst bei der U23-DM in Wesel in den Ring.

Shanice Craft hat aktuell viel Grund für gute Laune - im Ring läuft's rund (Foto: Kiefner)


Den ersten Punktsieg hat Diskuswerferin Shanice Craft schon vor den Deutschen U23-Meisterschaften erzielt. Konkurrentin Anna Rüh (SC Neubrandenburg), mit der sie sich in den vergangenen Jahren stets heiße Duelle geliefert hatte, verzichtet am Wochenende auf einen Start bei den diesjährigen Titelkämpfen in Wesel, um sich auf andere, noch wichtigere Wettkämpfe vorzubereiten.

Nach den zuletzt starken Auftritten der Konkurrentin bangt Anna Rüh offenbar um ihr Ticket für die Europameisterschaften vom 12. bis 17. August in Zürich (Schweiz). „Mit der EM-Teilnahme ist es bis jetzt nämlich sehr knapp“, sagt sie.

Starke Auftritte in Serie

Die jüngsten Ergebnisse von Shanice Craft haben Eindruck hinterlassen. Bislang galt es als ausgemacht, dass sich die WM-Vierte Nadine Müller (Hallesche Leichtathletik-Freunde) und Julia Fischer (SCC Berlin) souverän für die EM qualifizieren, Craft und Anna Rüh dahinter um das letzte verbliebene Ticket kämpfen würden. Inzwischen sieht die Sache etwas anders aus.

In der aktuellen Verfassung hat die 21-Jährige von der MTG Mannheim das Zeug, an der nationalen Vormachtstellung von Nadine Müller zu rütteln. Beim Diamond League-Meeting in Eugene landete Craft erstmals vor der deutschen Nummer eins. Mit einer Weite von 65,38 Metern, einer neuen persönlichen Bestleistung, musste sie sich dort lediglich Weltmeisterin Sandra Perkovic aus Kroatien (69,32 m) geschlagen geben.

Schon bei den Halleschen Werfertagen war Crafts Diskus auf 64,85 Meter gesegelt, zuvor hatte sie auch beim Winterwurf-Europacup im März mit 64,16 Metern und Platz eins im U23-Wettbewerb geglänzt. Am Montag in Rehlingen setzte sie sich zudem mit 65,17 Metern gegen Müller und Fischer durch.

Diamond League-Stammgast

Mittlerweile ist die junge Werferin Stammgast bei internationalen Meetings – als nächstes wird sie bei den Diamond League-Wettkämpfen in Paris (5. Juli) und Glasgow (11. Juli) ihre Visitenkarte abgeben. Dem Spruch auf ihrer Facebook-Seite macht Shanice Craft damit zurzeit alle Ehre: „It always seems impossible until it’s done“, steht dort. Übersetzt heißt das: Es scheint immer so lange unmöglich, bis es einem gelingt.

Nach der anstrengenden 20-stündigen Anreise hatte Craft für das Meeting in Eugene eigentlich eher mit einer Weite zwischen 63 und 64 Metern gerechnet. Zusätzlich erschwert wurde die Sache dadurch, dass von den acht Startern nur die besten sechs anstatt wie üblich alle acht in den Endkampf einziehen und damit weitere drei Versuche bekommen sollten.

Shanice Craft war mit der schwächsten Bestleistung aller Teilnehmerinnen gemeldet und stand somit besonders unter Druck. Doch anstatt zu verkrampfen, wandelte sie die Anspannung in positive Energie um. „Das war ein zusätzlicher Ansporn für mich“, sagt sie.

Olympia nur um Haaresbreite verpasst

Schon einmal hat Shanice Craft eine eigentlich negative Erfahrung genutzt, um daraus zusätzliche Motivation zu tanken. 2012 hatte die Mannheimerin die Norm für die Olympischen Spiele zwar übertroffen, musste als viertbeste Deutsche allerdings trotzdem zu Hause bleiben. Erst im letzten Durchgang der Deutschen Meisterschaften war sie von Anna Rüh noch aus dem Flieger nach London geschubst worden. „Danach habe ich mir geschworen, dass mir so etwas nicht noch einmal passieren soll“, sagt Shanice Craft.

In den zwei Jahren ist seitdem viel passiert. Trotz ihrer immer noch erst 21 Jahre hat die angehende Bundespolizistin mittlerweile eine größere Routine im Ring entwickelt. „Mein Körpergefühl ist deutlich besser geworden, ich merke meine Fehler jetzt selbst“, berichtet sie. Früher war sie dafür auf ihre Trainer Sven Schwarz und Iris Manke-Reiners angewiesen.

Vor Kurzem hat Shanice Craft zudem auf Rat der Experten am Heidelberger Olympiastützpunkt ihr Krafttraining umgestellt, so wie übrigens auch Sprinterin Verena Sailer (MTG Mannheim). „Ich mache jetzt viel mehr allgemeine Kraftübungen“, erzählt sie. Das beuge Verletzungen vor und sorge überhaupt für ein besseres Wohlbefinden beim Werfen. Auch technisch macht sich die Umstellung bezahlt: „Ich kann jetzt Positionen halten, die vorher nicht möglich waren, weil mir bislang die Kraftvoraussetzungen fehlten“, sagt sie.

Geringere Umfänge als die Konkurrenz

Im Gegensatz zur nationalen Konkurrenz fährt Shanice Craft im Training weitaus geringere Umfänge. „Ich mache lieber wenige Würfe, aber dafür technisch sauber. Ich weiß gar nicht, ob mein Körper höhere Umfänge überhaupt vertragen würde“, sagt die Werferin der MTG Mannheim.

Ihre Schwachstelle sind die Adduktoren. Wegen Problemen im Oberschenkel konnte sie 2013 nur wenige Diskuswettkämpfe absolvieren. Die Schmerzen sind immer noch da, aber immerhin weiß Craft inzwischen, woher sie rühren: Vor wenigen Wochen diagnostizierten die Ärzte bei ihr einen Beckenschiefstand. Mit Übungen für die untere Bauchmuskulatur will die Sportlerin dem nun entgegenwirken.

Auch stark mit der Kugel

Als im vergangenen Jahr die Adduktoren das Diskuswerfen oft unmöglich machten, wandte sich Shanice Craft wieder mehr dem Kugelstoßen zu. Seit Jahren schon betreibt sie beide Disziplinen parallel, wenngleich der Diskus Priorität genießt.

Dass sie jedoch auch mit der Kugel umgehen kann, hat Craft in der Vergangenheit schon mehrfach bewiesen. Bei der U20-WM 2012 holte sie Gold, im letzten Jahr dann – wie auch mit dem Diskus – Silber bei der U23-EM. Zuletzt näherte sie sich Anfang Mai beim Diamond League-Meeting in Doha mit neuer Bestleistung von 17,47 Metern bis auf 53 Zentimeter der EM-Norm für Zürich. Auch bei der U23-DM in Wesel wagt sie den Doppelstart.

In Zürich nur im Diskusring

Den schließt die 21-Jährige für die EM jedoch aus. Der Zeitplan erlaubt es nicht – beide Qualifikationen finden am selben Tag und nur um wenige Minuten versetzt statt, sodass sich Craft auf den Diskuswurf konzentrieren wird, sofern sie dort das EM-Ticket löst.

Das Kugelstoßen würde allerdings auch im Letzigrund eine Rolle spielen: in Form einer kleinen kugelstoßenden Schlumpf-Figur. Diesen Glücksbringer hat Craft von der dreimaligen Weltmeisterin Franka Dietzsch geschenkt bekommen. Einen Schlumpf mit Diskus gibt es nämlich nicht.

Quelle: Leichtathletik - Ihre Fachzeitschrift

Olympia 2016 ist das Ziel

Weltmeisterin, nur aus Versehen

17.07.2012, 11:00 2012-07-17 11:00:00

Von Saskia Aleythe

Als erste Werferin gewinnt Shanice Craft bei der U-20-WM zwei Medaillen in unterschiedlichen Disziplinen. Im Diskuswerfen liefert sich die Deutsche schon seit Jahren Duelle mit der Konkurrenz - schockiert hat sie in Barcelona aber vor allem die Kugelstoßerinnen.

Kugelstoßen ist für Shanice Craft eigentlich nur ein Hobby. Einmal pro Woche nimmt sie die Kugel in die Hand, wenn überhaupt. Bei der U2-0-Weltmeisterschaft in Barcelona tritt die 19-Jährige trotzdem als einzige Deutsche in den Ring, stemmt das Wurfgerät kurz in die Höhe. Dann legt sie es in die Kuhle zwischen Kopf und Nacken, holt Schwung und presst das Geschoss nach einer rasanten Drehung von sich. Es ist ihr erster Versuch, 17,15 Meter weit. Der Stoß reicht für Shanice Craft, um Weltmeisterin zu werden. Einfach so.

14th IAAF World Junior Championships - Day OneBild vergrößern

Gleich doppelt erfolgreich: Shanice Craft. (© Getty Images)

"Ich war sprachlos, weil ich es nicht glauben konnte", sagt Craft kurz darauf über ihren Blick zur Anzeigentafel. Noch in der Vorwoche hatte ein Virus ihr Trainingspensum eingeschränkt, sie musste Antibiotika nehmen. Erst kurzfristig fiel die Entscheidung, im Kugelstoßen an den Start zu gehen. "Das Kugelstoßen läuft nur nebenher", sagt Craft, "deswegen freue ich mich umso mehr, dass ich hier die Spezialisten geschlagen habe."

 

Die Spezialisten waren vom Stoß der 1,85 Meter großen Athletin sichtlich geschockt. Als Topfavoritin hatte sich die Chinesin Yang Gao Hoffnungen auf den Titel gemacht, erst im April erzielte sie mit 17,07 Metern eine neue persönliche Bestleistung. Craft kam mit einer Bestweite von 15,67 Metern nach Barcelona. Der Chinesin blieb mit mehr als einem halben Meter Rückstand auf Craft aber nur die Silbermedaille. Geschlagen von einer Frau, deren Paradedisziplin eigentlich das Diskuswerfen ist.

Der Diskuswettbewerb folgte wenige Tage später. Im Diskus wolle sie eine Medaille holen, hatte Craft vor der WM gesagt. Die Qualifikation gewann Craft mit einem Wurf auf 55,75 Meter, knapp vor ihrer ewigen Konkurrentin Anna Rüh, die die Weltjahresbestenliste der Juniorinnen mit 63,14 Metern anführt. Würde Craft auch im Diskuswerfen den Titel holen?

Zwei Medaillen in zwei Disziplinen

Es war zunächst die Amerikanerin Shelbi Vaughan, die das Feld anführte, sie warf sich im vierten Versuch an die Spitze. Erst im letzten Durchgang wurde sie von Rüh und Craft noch übertrumpft - mit Rüh als Siegerin. Die Neubrandenburgerin warf mit 62,38 Meter fast zwei Meter weiter als Craft. "Doppelweltmeisterin" kann sich Craft also nicht nennen, bei der U-20-WM hat sie dennoch Historisches erreicht: Noch nie konnte in dem seit 1986 ausgetragenem Wettbewerb eine Werferin in zwei Disziplinen Medaillen gewinnen.

Rüh und Craft, das ist eine lange Geschichte der Rivalität, eine positive, wie beide betonen. "Ich brauche die Herausforderung, um richtig gut zu sein und mag die Duelle mit Anna", sagt Craft. Noch im vergangenen Jahr hatte sie bei der U-20-WM auf dem Treppchen ganz oben gestanden, dennoch ist es Rüh, die bisher die konstanteren Leistungen zeigte. Sie wird von Dieter Kollark trainiert, der einst Franka Dietzsch zu drei WM-Titeln führte.

"Ich bin ja noch jung"

Im Mai schaffte Rüh die Olympia-Norm von 62 Metern, bei den deutschen Meisterschaften Mitte Juni gelang das auch Craft und so wurde der Wettbewerb überraschend zu einem Zweikampf um das Olympia-Ticket. Hinter Nadine Müller und Julia Fischer auf den vorderen Rängen ging es für Rüh und Craft um den dritten Platz, der noch für eine Olympia-Nominierung berechtigen würde. Erst im letzten Durchgang zog Rüh an Craft vorbei. Sie fährt nun zu Olympia.

"Ich bin ja noch jung und kann viel erreichen", sagte Craft, "und ehrlich gesagt finde ich Rio de Janeiro sowieso viel spannender als London." In Brasilien finden 2016 die nächsten Olympischen Spiele statt.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/sport/leichtathletin-shanice-craft-weltmeisterin-nur-aus-versehen-1.1414171

 

 
Freuen sich auf die Spiele: Shanice Craft und Patrick Domogala

Olympische Jugendspiele

Dabei sein ist fast alles

Kein Leistungsdruck bei den Jugendspielen -
die Sportler wollen dennoch Medaillen

von Alex Westhoff

 

Bei den Olympischen Jugendspielen in Singapur soll es laut IOC nicht nur um Gold, Silber und Bronze gehen, sondern vor allem ums Dabeisein. Die Diskuswerferin Shanice Craft und der Sprinter Patrick Domogala haben dennoch hohe sportliche Ziele.

  

Die Handyrechnung wird wieder ganz schön happig ausfallen. Domogala, eine der deutschen Nachwuchshoffnungen im Sprint, braucht seinen Trainer zumindest am Ohr. Besonders rund um das größte Rennen seiner jungen Karriere bei den zum ersten Mal ausgetragenen Olympischen Jugendspielen vom 14. bis zum 26. August. .

 

Schon bei der Qualifikation für die Jugendspiele, bei einem Wettkampf in Moskau, haben der 17-Jährige und sein Trainer bei der MTG Mannheim, Michael Manke-Reimers, im Wert von 700 Euro telefoniert. Mit Erfolg. Domogala wird in Singapur über 200 Meter an den Start gehen. Und weil die Heimtrainer bei den Jugendspielen keine Akkreditierung bekommen, werden Sprinter und Trainer, der auf eigene Kosten anreist, immer wieder telefonisch in Klausur gehen.

Zitat

„In Singapur würde ich gerne 55 Meter werfen.“

Shanice Craft

"Ich will die Goldmedaille"

Manke-Reimers wird sich in Singapur sich aber auch um Shanice Craft kümmern. Mit der Diskuswerferin, die in der gleichen Trainingsgruppe wie Domogala ist, stellt die MTG Mannheim gleich zwei von 16 deutschen Leichtathleten. Solche Art von Telefonseelsorge braucht Craft aber nicht. Nervös werde sie wohl erst, "wenn ich ins Stadion komme und die vielen Zuschauer sehe und höre", sagt die 17-Jährige, die einen amerikanischen Vater und eine deutsche Mutter hat.

 

Craft gilt als Favoritin auf die Goldmedaille mit ihrer persönlichen Bestweite von 54,98 Metern. "In Singapur würde ich gerne 55 Meter werfen", sagt sie, "Ich will die Goldmedaille." Ihr Wettkampf findet am 17. August statt.

 

Telefonkonferenz gegen Übermotivation

Für Patrick Domogala geht es zunächst darum, dass seine Spiele nicht nur etwas länger als zwanzig Sekunden dauern. Sein Ziel ist, den Finallauf (21. August) gegen all die starken Sprinter aus den USA und Jamaika zu erreichen. Bei seinem Sieg bei den Deutschen Meisterschaften Anfang August in Ulm hat er seine persönliche Bestzeit auf 21,31 Sekunden verbessert. In der Altersklasse Jugend B ist er in Deutschland der Schnellste über 200 Meter und auch über 100 Meter vorne dabei.

 

"Es ist reine Kopfsache. Ich brauche eine gewisse Grundanspannung vor dem Rennen. Im Rennen selbst darf man aber nicht zu viel denken", sagt Domogala und schmunzelt. Er weiß, dass er manchmal zu Übermotivation neigt. Aber um die abzubauen, sind ja die Telefonkonferenzen mit seinem Trainer da.

Zitat

„Es ist reine Kopfsache. “

Patrick Domogala

"Richtig einen raushauen"

Die Elftklässler Craft und Domogala sind Klassenkameraden in einem Mannheimer Gymnasium und trainieren seit elf Jahren gemeinsam in einer Trainingsgruppe am Olympiastützpunkt Rhein-Neckar. Sie kennen sich ewig, sehen sich praktisch jeden Tag und stehen nun gemeinsam vor ihrer größten Herausforderung als junge Athleten.

Bis zu 60 Diskuswürfe hat Craft, die im Diskuswerfen und Kugelstoßen deutsche Meisterin geworden ist, in den vergangenen Trainingsmonaten pro Woche absolviert. Ihr erster Wurf des Wettkampfs, so ist ihr Plan, solle schon eine Marke setzen und die Konkurrenz demoralisieren. Der zweite Versuch, solle dann "der Wurf" werden - über 55 Meter weit. "Richtig einen raushauen", sagen die Wurfsportler dazu.

 

Es geht nicht um Leistung um jeden Preis

Doch eigentlich soll es bei den Jugendspielen ja gar nicht primär um "höher, schneller, weiter" gehen. Thomas Bach, der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes und Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees sagt: "Es ist ein neues Projekt, das den Sport und die Leistung verbinden soll mit seinen kulturellen und erzieherischen Werten. Es soll zeigen, dass es zum Wesen des Sports gehört, diese Werte zu leben und in die Gesellschaft hinein zu transportieren."

 
 

3600 Jugendliche (davon 70 aus Deutschland) aus 205 Nationen wird neben den Wettkämpfen ein umfangreiches Kultur- und Erziehungsprogramm geboten. Dies soll den Nachwuchsathleten vermitteln, dass Leistung um jeden Preis nichts wert ist. Dass nicht nur die Goldmedaille zählt, sondern jede persönliche Bestleistung. Immer wird betont, dass die deutsche Platzierung im Medaillenspiegel nicht von Interesse sei.

Olympia 2016 ist das Ziel

Doch der Ehrgeiz der einzelnen Athleten, ihre Leistung bei ihren ersten und - altersbedingt - auch letzten Olympischen Jugendspielen vergolden zu wollen, wird nicht so leicht zu bremsen sein.

Shanice Craft und Patrick Domogala zum Beispiel sind Leistungssportler, in ihrem Tagesablauf dreht sich schon längst vieles um den Sport. Und natürlich wollen sie in einigen Jahren mit ihrem sportlichen Tun Geld verdienen. Die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro sind das große Fernziel. "Da wollen wir dabei sein", sagen beide.

 

Quelle: http://sport.zdf.de/ZDFsport/inhalt/2/0,5676,8100354,00.html